Meine Erfahrungen im Auslandssemester auf Bali

Meine Anforderungen an das Auslandssemester – mal was ganz anderes Erleben!

Mein Name ist Jannes Ritternach und ich Studiere Betriebswirtschaft in Innsbruck.
Über die Organisation StudyCon.org absolvierte ich das Wintersemester 2012/2013
an der Udayana Universität.

Um einen Erfahrungsbericht zu schreiben ist es von entscheidender Wichtigkeit,
dass wesentliche zu erwähnen. Einfach geschrieben und gesagt, doch nicht leicht
umzusetzen. Was für mich wesentlich war sind die nun folgenden Dinge, die ich in
folgender Gliederung kurz beschreiben werde.

Vorbereitung:

Als ich meine Vorbereitung auf dieses Semester begann, mussten Dinge wie Versicherungen, Kosten, Impfungen, Anforderungen und Erwartungen weitgehend geklärt sein. Um bestmöglich vorbereitet zu sein. Im Nachhinein kam alles sehr genau wie mir Steffen Rosebrock, u.a. Verantwortlicher Coordinator von Studycon.org, in zwei sehr intensiven und langen Telefonaten vermittelt hat. Durch Ihn und durch die Organisation selbst (Internetseite) habe ich die wesentlichsten Informationen erhalten. Über die ich vielfältige Möglichkeit hatte, günstiger an Flüge, Reisen im Inland und Unterkünfte zu gelangen. Weiter war ich in der Lage, mein Reisegebäck, Flug und erste Unterkunft sowie die Mobilität vor dem Abflug selbst sicher vorzubereiten zu können.

Essen:

Ein Grundbedürfnis ist das Essen. Gleich vorne an ist zu erwähnen, dass sich in den Touristengebieten westliches Essen finden lässt.
Das einheimische Essen wird traditionell in sogenannten Warungs dargeboten. Dies sind kleine Verkaufsstände und Kochstellen.  Typische Gerichte sind Nasi Goreng, gebratene Nudeln und gebratenes Hähnchen (Ayam). Sie stellen die günstigste Variante des Essens dar. Restoungs sind in Städten genauso vertreten wie die Warungs selbst. Für mich waren die Warungs immer sehr verträglich, boten mit Ihren vielen Variationen und Zubereitungen eine unglaubliche Abwechslung.

Unterkunft:

Es bieten sich verschiedene Wohnmöglichkeiten an. Bei mir selbst, war es die Entscheidung sich nichts festes vorab zu suchen.
Einige habe dies getan, manche mit sehr gutem Erfolg, manche mit schlechtem Ergebnis. Wenn dann müssen sich mehrere Personen selbst vorab dafür zusammen finden. Meine erste Unterkunft war ein sehr gutes Hostel für 100.000IR (ca. 8 €) inkl. Frühstück pro Tag. Später bin ich dann in die Villa (mit Pool + Hausangestellter) bei meinen Kommilitonen eingezogen. Es macht einen sehr großen unterschied vom Leben, wo man wohnt. Kuta ist Party, Seminyak ist ruhiger und voller Villen. Umso weiter entfernt von Kuta, umso günstiger werden die Unterkünfte. Verhandeln ist Pflicht und gehört zur Mentalität der Indonesier.

Reisen/Mobilität

Wenn man wie ich stäntig unterwegs ist, um die Insel zu erkunden, braucht man ein Motorrad oder Motorroller. Beides kann man sich auf Bali überaus leicht anschaffen (Mieten), für Studenten gibt es besondere Preise. Aber nicht nur Roller sind leicht zu bekommen, auch Sim-Karten für das Handy sind überall verfügbar und äußerst preiswert. Internet steht (fast) überall zu Verfügung.
Schiffsreisen zu anderen Inseln sind sehr günstig. Wenn man zu zweit ist, lohnt sich eine Tour mit einem Auto und Fahrer um sich die besten Orte zeigen zu lassen.

Geld:

Muss kurz erwähnt werden. Vor Abreise habe ich mir ein Konto bei einer Bank eingerichtet
die keine Gebühren für Geldabhebungen verlangt haben. Dies ist wichtig, da man in
Indonesien immer nur Maximal 500.000IR (40€) oder 1.000.000 IR (80€) abheben kann.

Gesundheit:

Bevor ich nach Indonesien bin, habe ich eine günstige Auslandskrankenversicherung abgeschlossen. Dies ist wichtig, da die Deutsche Krankenversicherung nicht in Indonesien die Kosten erdstattet. Mir selbst ist leider der Weg zum Arzt nicht erspart geblieben.
Durch Erkältung und Magenverstimmung musste ich bei einem Besuch beim Arzt plus die dafür notwendigen Medikamente umgerechnet 12 € zahlen. Aufgrund eines kleinen Unfalles, war der Weg zum Zahnarzt notwendig (Keramikfüllung 40 €!). Der für mich vorgefundene Standard bei den Ärzten in den Touristen-Gebieten ist sehr hoch.

Universität:

Der Unterricht an der Udayana Universität lässt sich mit der unsrigen nicht leicht vergleichen. Hier sind keine großen Hörsäle, sondern man befindet sich in einer kleinen „Klasse“ wieder. Mit 30Anderen erlebte ich eine sehr gut Vorbereitete Vorlesung
mit vielen Möglichkeiten des Dialoges. Klimatisierte Räume, Beamer und Tafel sowie Begleitende Hefte stehen einem permanent zu Verfügung. Gesprochen wird auf Englisch. Die Dozenten sind sehr gut ausgebildet. Einige haben Ihren Doktor in Australien, Holland oder England gemacht. Für mich war das Fach Business Management und SEA-Economy am Interessantesten.
Der Bezug zur Wirtschaft wird bei den Dozenten sehr groß dargestellt. Da Balis Wirtschaft stetig wächst, beschreiben die Professoren Ihre Vorlesung häufig anhand Beispielen aus der Wirtschaft.

Allgemeines:

Es gibt noch so vieles zu erwähnen. Für mich selbst ist es außerordentlich schwer
wichtiges und nicht so wichtiges zu selektieren. Das kommt, weil für mich die vielen
Eindrücke immer noch so präsent sind. Für mich ist alles wichtig und noch so nah.
Wenn Ihr Fragen, Überlegungen und Anregungen habt, schreibt oder Ruft Steffen Rosebrock
oder Daniel Baiz von StudyCon an. Sie haben mir die ganze Zeit geholfen (vielen Dank!!) das richtige zu finden und kennen sich hervorragend in Indonesien und Bali aus (Kultur, Recht und Mentalität).

Meine beste Entscheidung war die Reise nach Indonesien, meine Besten Surfmomente
hatte ich auf Bali. Unglaublich viele Menschen kennen gelernt, Poolpartys gefeiert, Tempel
bewundert und Freunde gewonnen.

Ich wünsche euch ein ebenso fantastisches Erleben – Grüßt die Sonne!

Mit den besten Grüßen aus Innsbruck
Jannes Ritternach

—Jannes Ritternach

 

Auslandssemester auf Bali in Kooperation mit der Udayana University!